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Kann jeder Fotograf:in werden?


Eine Frau von hinten mit einer seitlich herunterhängender Kamera.

Kann jeder Fotograf:in werden?


Meine klare Meinung dazu ist, nein!

Nicht jeder Mensch ist dazu berufen Situationen zu erkennen, einzufangen und für Andere nützlich aufzubereiten und zu präsentieren.

Ich möchte es mal mit einem Vergleich versuchen.

Nehmen wir an, man kauft sich in einem Möbelgeschäft seine Lieblingseinrichtung. Bringt diese dann mit dem eigenem PKW nach Hause und baut die Möbel auf und freut sich darüber, dass alles so reibungslos geklappt hat. Am nächsten Wochenende macht man das Gleiche nur mit dem Unterschied, dass man sich die Möbel liefern und aufbauen lässt.

Wenn man nun den Gedanken, dass jeder Fotograf ist, der ein Foto machen kann, mit diesem gleichsetzen würde, so wäre man in diesem Fall:


  • ein professioneller und strategischer Einkäufer, weil man auf den Preis geachtet hat

  • ein Spediteur weil man in der Lage war die Möbel zu transportieren und einen Transport zu organisieren.

  • ein Möbelmonteur weil man es geschafft hat die Möbel nach Anleitung aufzubauen

  • und ein Unternehmer, weil man Menschen dafür bezahlt hat für sich die Möbel aufzubauen


.....Also, ....jemand der gut fotografieren kann ist noch lange kein(e) Fotograf:in. ;)


In der beruflichen, professionellen Fotografie geht es um weit aus mehr als nur um das Erstellen guter Fotos.

Ich habe es bereits als Einleitung vorweg genommen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist, dass man Fotos erstellt die in erster Linie dem Auftraggeber gefallen müssen. Natürlich geht der vorab bekannte Bildstil des Fotografen mit der erfolgreichen Beauftragung einher. Aber dennoch muss die erbrachte Leistung der Erwartung des Auftraggebers entsprechen.

In der Hobbyfotografie müssen einem die Fotos nur selber gefallen.


Was ist eigentlich ein Bildstil?

Ein weiterer, eben schon erwähnter, wichtiger Aspekt ist der Bildstil des Fotografen.


Hier ist dieses Fragenpaar zu beantworten:

  • Ist überhaupt ein Bildstil erkennbar?

  • Oder wird einfach nur jedem Foto ein stetig wiederkehrender Look in der Bildbearbeitung nachträglich angeheftet?


Ein stetig wiederkehrender Braunschleier über Hochzeitbildern als Bildstil anzusehen ist schlichtweg falsch. Dies sehe ich leider immer und immer wieder. Um hier nur ein Beispiel anzuführen.


Ein Bildstil ist das Ergebnis aus der fachlichen korrekten Umsetzung des fotografischem Wissen und dem gezieltem Einsatz des vorhandenem Fotoequipment.

Nicht durch die Bildnachbearbeitung!


Ein guter Fotograf zeichnet sich durch die Fähigkeit aus mehrere Bildstile gezielt zum Einsatz bringen zu können.








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